Radtreff

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für alle Leistungsstärken

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Dienstag
18.00 - 20.00 Uhr

Kontakt

Walter Döring
Tel.: 0 74 51 / 87 19

Treffpunkt

Turnhalle
Bildechingen

Warum denn in die Ferne schweifen - ASV Radler auf Zwei Tage Tour im Schönbuch


Gemäß dem Motto: Warum denn in die Ferne schweifen der Schönbuch liegt so nah

wurde die diesjährige Radroute auch unter ökologischen Aspekten vom langjährigen Tourenplaner Günter Gerstenmeyer wieder exzellent geplant. Auch die Organisation und Tourenleitung waren bei Steffen Geraldy und Dieter Fais in besten Händen. Lediglich der Wettergott schien es nicht so gut mit der Gruppe zu meinen. Trotz angesagter Regenphasen in den einschlägigen Wettermedien machte sich die 17köpfige Gruppe von zu Hause aus über Eutingen Richtung Bondorf auf den Weg. Zwischen Bondorf und Mötzingen musste man dann  für eine Stunde die willkommene Überdachung einer Vereinsheim Terrasse als Unterschlupf gegen Starkregen in Anspruch nehmen. Weiter ging es bei aufklarendem Wetter über Gäufelden Richtung Herrenberg wo mit dem Anstieg zum Naturfreundehaus die erste kleine Bergetappe zu bewältigen war. Der Schönbuchturm ganz in der Nähe mit tollem Ausblick entlohnte für den Kreislauf anregenden Aufstieg. Danach tauchte man tief in die wunderschöne Waldregion des Schönbuch ein bevor man sich am Rande von Hildrizhausen und später nahe Böblingen wieder der Bebauung näherte. Auf genehmigter Trasse führte die Route durch das US-Panzerübungsgelände in Himmelsrichtung Leinfelden, bevor man südlich von Musberg das romantische Siebenmühlental erreichte. Vorbei an der in Kulturkreisen bekannten Mäulesmühle und einer Einkehr in der Schlösslesmühle näherte sich die Gruppe auf dem heutigen Radweg der ehemaligen Siebenmühlenbahn und anschließend im Schaichtal dem Übernachtungshotel Aichtaler Hof in Grötzingen. Für das Abendprogramm war auch schon gesorgt da nach einem leckeren Abendessen der Besuch des Stadtfestes für Abwechslung sorgte. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück und einer kurzen Regenpause  nahm die Gruppe zum Tagesauftakt das leicht ansteigende wildromantische Schaichtal mit wunderschönen Weihern Richtung Dettenhausen unter die Räder. Und auch auf den weiteren Kilometern genoss man immer wieder die vielfältige Flora des Schönbuch. Auf teils wetterbedingt anspruchsvollen Wegen näherte man sich Breitenholz am Schönbuchrand und der Einkehr im dortigen Gasthaus Ochsen. Gut gestärkt ging es dann  über Reusten, entlang dem Kochartgraben Richtung Bondorf und Ergenzingen um im dortigen Sportheim vor den letzten wenigen Kilometern noch einmal die zwei Tage Revue passieren zu lassen. Nach zwei erlebnisreichen Radtagen und ca. 140 km Gesamtstrecke wurde ein weiteres erfolgreiches und kameradschaftliches Kapitel ASV Radgruppengeschichte geschrieben.      

ASV Radgruppe im Murgtal, Pfälzer Wald und am Rhein entlang


Dank der hervorragenden variablen Tourenplanung von Radgruppenmitglied Günter Gerstenmeyer  war es den 18 Teilnehmern der diesjährigen großen Radtour möglich die Teilnahme nach persönlichen Möglichkeiten zu gestalten. Bis zu 4 Radtagen wurden der Radgruppe angeboten und so machten  sich zunächst 8 Radsportler am 1. Tag mit dem Zug auf nach Freudenstadt um von dort aus den Murgtal Radweg Richtung Rastatt und danach bis Rheinstetten zum 1. Übernachtungsquartier zu radeln. Über die Zwischenstationen Baiersbronn, Schwarzenberg, Forbach folgte die Gruppe dem immer enger werdenden Murgtal mit tollen Ausblicken auf die ehemalige Flößerstrecke. Ab Forbach weitete sich das Murgtal und es ging dem historischen Gernsbach entgegen. Hinter Gaggenau nahm man Abschied vom Murgtal und gelangte über Muggensturm und Durmersheim zum Übernachtungshotel „ Lobberle“ in Rheinstetten. Sehr abwechslungsreiche runde 100 km lagen hinter der 8 köpfigen Radgruppe.


Am Morgen des 2. Radtages machten sich weitere 10 Radfreunde mit Autotransport auf nach Rheinstetten um von dort aus mit den bereits vor Ort weilenden Radkameraden gemeinsam auf die 2. Tagesetappe zu gehen. Zunächst wurde bei Neuburgweier mittels der Autofähre der Rhein überquert. Weiter auf dem deutsch-französichen Paminaradweg ins geschichtsträchtige Wissembourg. Die Stadtgeschichte kann von den immer wieder wechselnden deutsch-französischen Besitzverhältnissen der jeweiligen Zeitepochen erzählen. Das Stadtbild prägen mehrere Arme des Flusses Lauter. Das mittelalterliche Aussehen mit Fachwerkhäusern, engen Gassen, Kanalansichten und der alten Stadtmauer ist gut erhalten. Nach einer Pause zur freien Verfügung wurde die Radtour auf dem herrlichen Paminaradweg entlang der Lauter bis Bundenthal fortgesetzt. Über Ramsbach, Fischbach wurde dann ein Teil des sogenannten Biosphärenradweges mit knackiger Steigung befahren bevor es nördlich von Dahn die Möglichkeit gab, den sagenumwobenen „ Teufelstisch“ den bekanntesten Bundsandsteinpilzfelsen zu besichtigen. Auf dem Pirminiusradweg wurde am dann am frühen Abend nach ca. 90 km das Übernachtungshotel „Wasgau“ in Hauenstein erreicht. Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde das gemeinsam Erlebte nochmals reflektiert.


Auf dem Queichtalradweg ging es am nächsten Morgen weiter nach Annweiler. Der dortige Marktplatz mit Kirche wurde im 2. Weltkrieg gänzlich zerstört, aber im Original hervorragend wieder aufgebaut. Wunderbar erhaltene alte Mühlräder an der Queich inmitten von alten Fachwerkhäusern lassen die wirtschaftliche und geschichtliche Bedeutung der Stadt erahnen. Weiter ging es durch Landau nach Leimersheim am Rhein, wo die Nahrungs-und Flüssigkeitsspeicher in einem netten Biergarten wieder aufgefüllt wurden. Im Verlauf der weiteren  Tour wurde bei Wörth der Rhein überquert und entlang der Rheinauen der Ausgangspunkt bei Rheinstetten wieder erreicht. Nach einer gemeinsamen Einkehr machte sich die 10 köpfige Radgrupe wieder auf den Heimweg.


Für die zurückgebliebene Gruppe führte die 4. Tagesetappe wieder mit der Fähre auf die französische Rheinseite. An verschieden Seitenarmen des Rhein und malerischen Fauna und Floraansichten ging es an Lauterbourg vorbei immer am Rhein entlang bis Gambsheim.


Über den Rhein zurück konnte man die nagelneue, erst vor kurzem eingeweihte Fußgänger und Radbrücke Richtung Rheinau benutzen. Mit 63 Metern ist sie die längste Aluminiumbrücke Europas. Weiter ging es zum Endziel Appenweier auf verschiedenen Radwegen vorbei an Achern quer duch die Ortenau. Nach ca. 100 km  und einer gemeinsamen  Schlusseinkehr ging es dann auf den seit 4 Tagen  bequemsten Sitzen der Ortenaubahn wieder Richtung Heimat.     


Nach rund 400 km pannen-und unfallfreiem gemeinsamen Raderlebnis in kooperativ gelebter Kameradschaft  war auch die diesjährige Radtour wiederum ein gut behüteter voller Erfolg. 



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